Sydney Halbmarathon 2010

   
Datum: 16. Mai 2010 Strecke: Halbmarathon
Ort: 2 Runden durch die Innerstadt von Sydney weitere Strecken: keine
Internetadresse: Sydney Halbmarathon    

Art des Laufes:

Stadtlauf

 

Besonderheiten/ Kommentare:

Anspruch: Gering, nur leichte Hügel im Stadtzentrum  

 

Start um 7:30 Uhr

Stimmung:  gut
Organisation:  sehr gut
Verpflegung: Während des Laufes alle 4km Wasser. Im Ziel auch Essen.
Startgeld: Umgerechnet 60€, später 70€ (plus Flug nach Sydney ;-) )
Wetter: Sonne, aber nicht zu warm

Ein Bericht von Marcel     

Ein ungeplanter Halbmarathon fast ohne Training

Nach sechs Wochen in Sydney ohne sportliche Betätigung, außer etwas Surfen, kam mir zwei Wochen vor dem Lauf die Idee am Halbmarathon teilzunehmen. Leider war zu diesem Zeitpunkt die maximale Anzahl von 10000 Läufern schon erreicht. Doch zum Glück war es möglich über unsere „australische Durchläuferin“ Jenny noch einen der begehrten Startplätze zu ergattern. Danke Jenny.

Marcel in SydneyDer Start um 7:30 Uhr war für mich schon etwas zeitig, aber so war ich mal gezwungen die Morgendämmerung in Sydney zu erleben. Da es nur einen Startblock für die sehr schnellen Läufer gab, musste man sich als ambitionierter Läufer vor dem Start ins Starterfeld „reindrängeln“, da die ersten Läufer schon eine halbe Stunde vor dem Start (!!!) im Startblock standen. Die Innenstadt von Sydney war zum Startzeitpunkt ungewöhnlich leer, aber dann stürmten mit einmal tausende Läufer hindurch. Auch war für mich ungewöhnlich hunderte von Läufern vor mir wegrennen zu sehen. Da ich aber den Lauf genießen wollte ging ich es nicht zu schnell an. Der Lauf schlängelte sich durch die Innenstadt von Sydney und zwischendurch bekam man immer mal wieder einen beeindruckenden Blick auf die Harbourbridge oder das Opernhaus. Nachdem es unter der Harbourbridge entlang ging, mussten alle Läufer in Richtung des bezaubernden Botanischen Gartens. Dort war die erste Wende wo sich alle Läufer wieder entgegen kamen. Und zu meiner Beruhigung waren noch tausende Läufer hinter mir. :-) Zu Beginn der zweiten Runde kamen uns dann zum ersten Mal die Spitzenläufer entgegen und fast jeder der aktiven Läufer applaudierte den ersten Spitzenläufern. Nach 16 km, am steilsten Anstieg des Laufes, zeigte mir mein Körper das erste Mal, dass er nicht weiter gewillt ist permanent um die 4:30 bis 4:40 min pro Kilometer zu laufen. Aber schon drei Kilometer vor dem Ziel konnte ich mit Emotionen das Tempo wieder erhöhen. Meine Zeit im Ziel von 1:37 h und der 1168 Platz ist aber nur für die Statistik, da bei diesem Lauf für mich zum ersten mal die Sehenswürdigkeiten des Laufes und nicht das Ergebnis im Vordergrund stand. Im Ziel gab es nach der Medaille dann ausreichend Essen und Trinken um mich wieder zu Kräften zu bringen. Das ich direkt nach den Lauf sechs Stunden lang Promotion Work für ein Fotostudio machen musste (wollte) war zwar hart, konnte aber die schönen Eindrücke des Laufes nicht schmälern.

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