Natur pur und jede Menge Thüringer!

   
Datum: 19. Juni 2010 Strecke: 171,
Ort: Rennsteig weitere Strecken: -
Internetadresse:

http://www.rennsteiglauf.de/

   

Art des Laufes: Landschaftslauf über 171km von Blankenstein nach Hörschel immer auf dem Rennsteig in 10 unterschiedlich langen Etappen  

Besonderheiten/ Kommentare:

Anspruch: mittel bis hoch  

 

 

Stimmung: An den Wechselstellen prima, auf der Strecke keine Zuschauer.
Organisation: sehr gut
Verpflegung:

Auf der jeder Etappe und im Wechselbereich mind. ein Getränkestand. Eigenverpflegung an den Wechselstellen aufgrund der vielen Holzkohlegrills bestens.
Im Ziel Gutschein für eine Portion Nudeln.

Startgeld: ? €
Wetter:

sonnig, teilweise bedeckt, ab 20:45 Uhr Regen, 6-15° Grad.


Ein Bericht von Stefan

Nachdem es Patrick gelungen war, am 01.01.2010 früh am Morgen einen Startplatz für die legendäre Rennsteigstaffel zu sichern, war es dann am 19.06.2010 um 06:00 Uhr soweit: Reinhardt stand mit 204 anderen Läufern am Start der ersten Etappe in Blankenstein!
Die Frauenstaffeln (insgesamt 12) waren zu diesem Zeitpunkt bereits eine Stunde unterwegs.

Kerstin übergab am zweiten Wechsel an der Schildwiese auf mich und machte sich dann mit Reinhardt auf die Heimfahrt nach Dresden.

In Neuhaus am Rennweg waren die restlichen Dresdner Durchläufer, einschließlich Radbegleitung, pünktlich da, um mich in Empfang zu nehmen. Neben unserer Durchläuferfahne versuchte Werner sich an der Vuvuzela und sorgte damit für „Afrikanische-Stimmung“ im Thüringer Wald!

Andre` übernahm das Staffelband, inkl. Stein von mir und rannte weiter zum Triniusstein.

Gestärkt durch leckere Thüringer Würste waren wir auch dort rechtzeitig vor Ort, um Sandro auf die weitere Reise zu schicken. Das Wetter war ideal zum laufen. Sonne ab und zu eine Wolke und um die 15°.

Ob es an der Höhe des Thüringer Waldes, der Ernährung oder der körperlichen Verausgabung lag ist noch nicht geklärt, aber Patrick verausgabte sich an der schwersten Etappe so sehr, das wir kurz danach einen Zwangsstopp machen mussten.

Unser Radbegleiter Mathias zollte nun auch dem Streckenprofil Tribut und wurde von uns „aufgesammelt“ Werner war daher allein auf der 7ten Etappe und übergab mit persönlicher Bestzeit an der „Neuen Ausspanne“ auf Steffen.

Nach Kaffee und Kuchen ging es weiter zur nächsten Wechselstelle.

Am kleinen Inselsberg wartete der letzte „große Anstieg“ auf Julia. Danach rollten die „Durchläufer“ zur „Hohen Sonne“. Auch hier fanden wir einen gewohnt guten Platz, um unseren gemieteten T5 abzustellen. Vor der Verabschiedung von Martina auf den letzten Teilabschnitt mit dem weißen „R“ gab es die allerletzte „Thüringer“ des Tages. Kurz danach machten wir uns auf den Weg nach Hörschel, dem Zielort der Rennsteigstaffel.

Trotz begrenzter Parkmöglichkeiten gelang es uns mit (fast) legalen Mitteln direkt am Verpflegungszelt zu parken. Nachdem Julia sich etwas ausgeruht hatte, begleiteten wir Martina gemeinsam ins Ziel, wobei wir die 15h Grenze, wie 2008, erneut unterbieten konnten.

Wie vorher angekündigt, begann es kurz zuvor zu regnen, was aber an unserer prima Stimmung nichts änderte. Jeder erhielt eine Medaille mit Urkunde.
Martina „versenkte“ den von uns seit dem Start im Staffelband getragenen Stein in der Werra.
Nach dem Gruppenfoto holten wir uns die verdienten Nudeln ab und kurz darauf starteten wir wieder in Richtung Dresden.
Patrick brachte uns dann in bewährter Weise, wie schon den ganzen Tag über, schnell und sicher dorthin zurück.
Um 0:15 Uhr waren wir wieder am Ausgangspunkt unserer Reise angelangt. Etwas müde aber zufrieden.

Fazit:
Die Teilnahme am Rennsteigstaffellauf ist für jeden Teilnehmer/in ein besonderes (Gruppen)-Erlebnis. Der Spaß an diesem Wettkampf sollte dazu im Vordergrund stehen.
Wenn das Wetter noch mitspielt umso besser. Auch lohnt es sich während des Laufes ab und zu den Blick schweifen zu lassen und die herrliche Landschaft des Thüringer Waldes zu genießen.

Ob eine Radbegleitung zwingend erforderlich ist sollte man überdenken, zumal auf jeder Etappe mindestens ein Getränkestand eingerichtet ist.

PS: Danke Patrick, du bist ein guter Autofahrer!


Zurück