100km Duathlon "Rund um Dresden"

   
Datum: 01. Mai 2010 Strecke: 100km 1 Läufer, 4 Radfahrer
Ort: Rund um die Landeshauptstadt weitere Strecken:  
Internetadresse:

http://www.100km-duathlon.de/index.php

   

Art des Laufes: Duathlon  

Besonderheiten/ Kommentare:

Anspruch: sehr hoch auf Grund der Streckenlänge und des Höhenprofiles  

am gleichen Tag findet für die jüngeren Schüler ein 20km Duathlon nach dem gleichen Muster statt

 

Stimmung: super
Organisation: wird jedes Jahr perfekter
Verpflegung: gut, es empfiehlt sich aber unbedingt selbst noch Essen und Trinken mitzunehmen oder zu organisieren
Startgeld: 40€ (später 50€)
Wetter: hätte nicht besser sein können

Ein Bericht von Reinhard und Dirk    

Reinhard (Hessen-Bayer-Sachsen-Express)

Der Hessen-Bayern-Sachsen-Express musste bei der Duathlonstaffel 100 km rund um Dresden als eines der ersten Teams auf die Strecke. Da wir zum ersten Mal dabei waren, beschlossen wir, es nicht zu schnell angehen zu lassen und uns lieber die anderen Teams anzuschauen. Als erstes ließen wir unser Bremsklötze-Team vorbei. Die sollten es später aber noch bereuen nicht mit uns erfahrenen älteren Herren unterwegs zu sein, denn erstens verfuhren sie sich und dann mussten sie auch noch Reifen wechseln. Das Wetter war wunderbar und als wir Richtung Pirna fuhren stürmten die späteren Sieger an uns vorbei. Beim Anstieg zum Schönfelder Hochland ließen es dann die Radfahrer von unserem Express so gemütlich angehen, dass der Läufer über eine halbe Stunde alleine vorneweg laufen durfte. Die Verpflegung an der Strecke war super organisiert, unsere persönlichen Betreuerinnen geizten nicht mit Leckereien. In der Heide ließen wir das erste Durchläuferteam passieren, die nur zu viert unterwegs waren (wahrscheinlich wollte kein fünfter sich mit den ehrgeizigen Herren quälen). Durchs idyllische Hellerau und auf der gruseligen Crossstrecke nach Radebeul fanden wir dank perfekter Vorbereitung die Ideallinie. Kavaliere wie wir sind, ließen wir in diesem Abschnitt den Durchläuferdamen die Vorfahrt. Vor dem letzten harten Anstieg nach Oberwartha gab es nochmals Leckereien vom Serviceteam. Um das zu genießen, schoben wir die Räder den Berg hoch. Nun kam allmählich das Ziel in Sicht. Inzwischen hatten wir fast alle Teams kennengelernt, die nach uns gestartet waren, hatten wir vorbeigelassen und ein paar, die vor uns gestartet waren, hatten wir überholt. Da langsam dicke Wolken aufzogen beeilten wir uns, trocken ins Ziel zu kommen. Eine kleine Fangemeinde feuerte uns am letzten Berg mit Rasseln und Wunderkerzen an – grandios. Nach 8 Stunden und 49 Minuten mit viel Spaß in der schönen Umgebung Dresdens genossen wir das Bier und die leckere Tomatensuppe im Ziel. Die Sieger mussten über 2 Stunden warten bis wir kamen. Aber das war sicher kein Problem bei dieser liebevoll und perfekt ausgerichteten Veranstaltung. Sehr nett war natürlich die Auszeichnung für uns als ältestes Team. Wenn wir nächstes Jahr noch 5 Jahre älter sind, wollen wir den Titel verteidigen.

Dirk (Bremsklötze)

Was kann der Grund sein, dass man an einem Samstagmorgen um 5 Uhr aufsteht? Richtig. Man hat sich überreden lassen an einem 100 km Mannschafts-Duathlon teilzunehmen. 5 Leute – 4 Fahrräder und 100 km vor sich und dazu ein sehr anspruchvolles Profil. Ob man das nicht noch bereut? Obwohl wir uns die Bremsklötze genannt haben, wollten wir nicht unbedingt unterwegs als solche zu erkennen sein. Deshalb hatten wir eine max. 10 minütige Laufphasen für jeden angedacht um das Tempo hochzuhalten. Allerdings fiel das an einigen Anstiegen schwer da der Läufer vor den Radfahrern oben angekommen war. Gut dass sich an einigen Bergen Fotografen aufgestellt hatten und man so motiviert wurde nicht zu gehen oder das Rad zu schieben. Unseren Energiehaushalt konnten wir an den Verpflegungs- u. Kontrollpunkten dann wieder gut auffüllen. Durch den Veranstalter wurde jedem Team das Auffüllen einer Flasche zugesichert – was stark untertrieben war. Von Wasser, Tee, Fett-u. Nutellabemmen über leckeren Bienenstich bis zu Waffeln und Schokolade war für fast jeden das richtig dabei. So lief es doch ganz gut für uns, bis wir in der Heide einen Platten an einem unserer Räder feststellten. Das war der sagbar ungünstigste Punkt für eine Panne, da unser „Begleitfahrzeug“ dort schlecht hinkam. Also einigten wir uns darauf, dass 4 Leute weiterliefen und der Fünfte mit dem defekten Rad sich bis zum Bikepoint durchkämpfte.
Dort war der Schlauch schnell gewechselt (Danke an den Monteur vom Bikepoint Klotzsche) und es hieß den Anschluss wiederzufinden. Wie viele andere Teams hatten wir auch so unsere Probleme mit dem Teilstück „Junge Heide“ so dass es erst in Radebeul auf dem Elberadweg geregelt weiterging. Der letzte schwere Anstieg, von Nieder- nach Oberwartha, wartete auf uns und der hatte es in sich. Vorteile hatten diejenigen die ohne Rad unterwegs sein durften. Gut dass oben die nächste Verpflegungsstelle kam. Also noch mal Kräftesammeln für die letzten Kilometer, auf denen wir doch noch die ein oder andere Gruppe einholten allerdings auch selbst überholt wurden. Am Ende überquerten wir die Ziellinie als 39te in 08:05:27 und durften uns auf eine wunderbare Zielverpflegung freuen.
Bereut haben wir es nicht und sind im nächsten Jahr sicher wieder dabei !  Als Bremsklötze unterwegs waren: Julia, André, Patrick, Sandro und Dirk.  Vielen Dank an Sophie, die uns als „Begleitfahrzeug“ zur Verfügung stand.
Ein ganz großes Lob geht an die Veranstalter „Gymnasium Plauen“ und den „endLos e.V.“ für Ihre tolle Organisation, die hervorragende Verpflegung und ihre Mühen solch einen Lauf vorzubereiten. 

Ergebnisse in Kurzform:

1. Platz     Flaming Sideburns     05:54:11
21. Platz   Dresdner Durchläufer     07:28:11  (zu viert)
39. Platz    Die Bremsklötze     08:05:27
44. Platz    Dresdner Durchläuferinnen     08:25:47  (schnellstes Frauenteam)
50. Platz    Sachsen-Hessen-Bayern-Express    08:49:02


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