Frankfurtmarathon

   
Datum:   25.10.2009 Strecke: 42,195 km
Ort:   Frankfurt am Main weitere Strecken:  
Internetadresse:

http://www.frankfurt-marathon.com/index.php

   

Art des Laufes:   Stadtmarathon  

Besonderheiten/ Kommentare:

Anspruch:   normal  

  Gilbert Kirwa läuft Weltklasse-Kursrekord von 2:06:14

   stimmungsvoller Einlauf in die Frankfurter Festhalle

Stimmung:   gut
Organisation:   sehr gut
Verpflegung:   sehr gut
Startgeld:   gestaffelt, je nach Anmeldedatum zwischen 50€ und 80€
Wetter:   trocken, windstill, 12 Grad

Ein Bericht von Reinhard Oertel     

Frankfurt Marathon 2009 - eine gute Wahl.

Eine Woche zuvor hat es zum Dresden-Marathon bei Temperaturen von 5°C geregnet. Ich war zu der Zeit im Urlaub in Rom und drehte eine letzte Trainingsrunde am Tiber entlang und durch den Park der Villa Borghese. Das Wetter in Frankfurt war genauso schön wie letztlich in Rom. Kurz vor dem Start verzogen sich die letzten Wolkenfetzen zwischen den riesigen Bankgebäuden. Die Straßen waren nass, aber mit 12 – 15°C, wenig Wind und viel Sonnenschein boten sich optimale Bedingungen. Es war eins der schnellsten Rennen mit Streckenrekord und zwei Läufern unter 2:07. Etwa 12.000 Starter gingen ins Rennen wobei auch einige Staffelläufer dabei waren. Der Kurs führte erst kreuz und quer durch die Innenstadt, wobei zwischen den Wolkenkratzern etwas New-York-Feeling aufkam. Dann ging es über den Main durch Niederrad und andere Vororte. Bei Kilometer 25 war man wieder auf der anderen Mainseite in Höchst und lief in Richtung der eindrucksvollen Skyline zurück. An den meisten Stellen war großartige Stimmung, viel Musik, viel Anfeuerung. Höhepunkte waren die Staffelwechselstellen. Zwischen Kilometer 30 und 35 ist es etwas öde und die Beine wurden schwer. Dann kam man unweit des Ziels vorbei, musste aber noch eine 6 km-Innenstadtrunde absolvieren, da läuft man oft durch ein Spalier Anfeuernder und kann letzte Kräfte mobilisieren. Am meisten freute man sich, wenn wieder ein Kilometer geschafft ist. Als es endlich direkt auf den Messeturm zu und in die Festhalle hineinging, war das ein tolles Gefühl. Die persönliche Unterstützung für mich bei km 13, 28 und 35 klappte vorzüglich. Ich war auch immer genau zum vorausberechneten Zeitpunkt an den Treffpunkten und im Ziel mit 3:25 h eine Minute langsamer als in Köln 2008 und eine Minute schneller als in Berlin 2007. Die Organisation vom Frankfurt Marathon einschließlich Verpflegung war (mit Ausnahme der Pastaparty) hervorragend.

                                                     

                                                         Kilometer 13                                                                                                                                                                                                                          Kilometer 13, paar Sekunden vor mir


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