Dresden Marathon 2008 |
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| Datum: | 19.10.2008 | Strecke: | Marathon | ||||||||||||||||||
| Ort: | Dresden | weitere Strecken: | Halbmarathon und 10km | ||||||||||||||||||
| Internetadresse: | www.dresden-marathon.de | ||||||||||||||||||||
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Ein Bericht von Kathrin
Michel |
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Erster Zehner, erster HalberEtwas verspätet möchte auch ich von meinen Erlebnissen und Emotionen beim Dresden-Marathon berichten. Ich hatte etwas Hemmungen, da auch der Bericht mein erster ist. Am Freitag haben Gundel & ich uns im Messezelt angemeldet und nahmen schon mal etwas von der Atmosphäre in uns auf. Wir drückten uns an den nicht vorhandenen Schaufenstern die Nasen platt. Das Licht im Zelt ließ allerdings sehr zu wünschen übrig. Nach kurzer Zeit taten uns die Augen weh. Interessant war auch ein Gespräch mit Trainer Bernd, von dem wir uns noch einmal versichern ließen, bei der Vorbereitung alles richtig gemacht zu haben. Am Samstagabend hörten wir den Wetterbericht und begannen unsere Kleidung für das Ereignis bereit zu legen. Es herrschte Unsicherheit. Wie immer ging es hin und her: „Was ziehst Du an? Hm. Du ziehst ein Unterhemd an? Ich wollte eigentlich das anziehen. Ob ich auch ein Unterhemd anziehe?“ Endlich war es Sonntag. Ausgeschlafen und etwas gestärkt ging es Richtung Ostra-Allee. Ich atmete zum ersten Mal die Luft einer so großen Laufveranstaltung ein. Manchmal wollten sich ein paar Freudentränen durchmogeln. Ich hab so lange darauf gewartet und war froh, mit Gundel einen „ alten Hasen“ an meiner Seite zu haben. Kurz vorm Start trafen wir Tilo und Steffen. Andrea war leider gerade verloren gegangen... Es war noch Zeit für ein Gruppenfoto. Wir freuten uns, dass Andrea und Tilo an der Strecke stehen würden. Es ging los. Noch einmal wollte es feucht in den Augen werden. Aber dann war alle Aufregung vorbei. Gundel begleitete mich bis zur Albertbrücke. Das war richtig schön und vor allem sehr hilfreich. Wir fanden ein gutes gemeinsames Tempo. Im Vorfeld kam es wegen dem Tempo zu leichten Differenzen... Leider trennten sich nun unsere Wege auch mit etwas Besorgnis, ob wohl alles gut gehen wird. Gundel wollte ihre erste größere Schleife laufen. Mein Weg führte mich weiter Richtung Carolabrücke und der 5-Kilometer-Marke entgegen. Da sah ich schon von weitem Andrea und Tilo winken. Ich freute mich riesig. Als mir Andrea auch noch versicherte, ich sähe noch locker aus, ging es fast von selbst. Ich versuchte, alles in mich aufzusaugen; genoss die Zuschauer, das Läuten der Glocken und ganz besonders irre fand ich die vielen unermüdlichen Trommler. Immer wieder winkte ich ihnen zu und lief einfach. Es war sooo schön. Ich hatte überhaupt keine Lust auf meine Laufuhr zu schauen. Mir waren Puls und Zeit egal. Sehr ungewöhnlich für mich. Kilometer 7 und 8 musste ich dann doch etwas kämpfen. Es ging schwer. Auf der Augustusbrücke feuerten mich noch Petra und Julia an. Das war eine schöne Überraschung. Dann wieder durch die Altstadt. Das Ziel kam näher. Bald sah ich den blauen Bogen und mir schwanden die Kräfte. Ich wollte nur noch ins Ziel. Jetzt konnte ich um mich herum nichts mehr wahrnehmen. Dann kam der Hammer. Hinter dem blauen Bogen tat sich noch ein weißer auf, wo groß „Ziel“ zu lesen war. Das gibt’s doch nicht. Am liebsten wäre ich ins Ziel gegangen. Irgendwie bin ich dann doch ins Ziel gekommen. Ich stoppte meine Uhr und schaute zweimal drauf. Ich war überglücklich und hatte nicht erwartet, es schon in diesem Jahr zu schaffen, die 10 km in einer Stunde zu laufen. Hinter der Absperrung nahmen mich dann Gundels Kolleginnen mit einer warmen Weste in Empfang. Gundel hatte das organisiert, damit ich nach meinem ersten großen Lauf nicht alleine sein musste. Ich war froh, dass ich meine Eindrücke und Emotionen schon mal loswerden konnte. Das war prima. Danke, Jana und Henni!!! Nun wollte ich schell wieder an die Strecke, Gundel anfeuern. Auf dem Weg traf ich noch Marcel, der Bestzeit über die 10 km gelaufen ist!!! Nun aber flott. Mir rannte die Zeit davon und ich bereute, dass wir als Anfeuerungspunkt die Carolabrücke gewählt hatten. So ein Stress. Ich hätte mich ganz gemütlich an die Augustusbrücke stellen können. Aber so rannte ich erst zum Auto, zog mir was Trockenes an, um dann wieder das Terrassenufer vorzurennen, bis zur Carolabrücke. Dort wartete ich vergebens 10 Minuten auf Gundel. Nun musste ich mich noch mehr beeilen, um pünktlich im Ziel bereitzustehen. Ich raste also wieder zurück, Richtung Ziel. Dort stand dann meine Gundel bereits entspannt mit Stefan. Sie war ebenfalls schneller als geplant. Ich freute mich sehr und ziehe meinen Hut vor dieser Leistung. Wir hätten das sicher nicht geglaubt, wenn uns das jemand vor 2 Jahren erzählt hätte. DANKE ANDREA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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