Duathlon "100km rund um Dresden"

   
Datum: -26.April 2008 Strecke: -101km 1235 Hm
Ort: -Gymnasium Dresden Plauen weitere Strecken:  
Internetadresse: -http://www.sn.schule.de/~G-DD-Pl/joomla/index.php    

Art des Laufes: -Duathlon 5 Starter (1 Läufer, 4 Radfahrer, Wechsel beliebig)  

Besonderheiten/ Kommentare:

Anspruch: -sehr hoch ( sehr anspruchsvolle Strecke, Länge des Wettkampfes)  

- Helmpflicht für die Radfahrer

- ausreichend eigene Verpflegung muß mitgeführt werden

 

Stimmung: -
Organisation: -super
Verpflegung: -an 4 Punkten an der Strecke und im Ziel alles was das Herz begehrt
Startgeld: -30€ pro Team
Wetter: -trocken, sonnig, früh 10 Grad - mittags 20 Grad

Ein Bericht von  Tilo Heschel

Endlich geschafft!

Am 20.04. war es wieder so weit, der Duathlon des Gymnasiums Dresden-Plauen stand auf dem Plan. Eine sehr gut organisierte Veranstaltung an welcher wir nun schon das 4. Mal teilnahmen. Bei herrlichem Wetter gingen wir mit der Startnummer 3 um 08:08 Uhr als drittletztes Team von insgesamt 38 Mannschaften an den Start. Der Rundkurs führte wieder vom Hof des Gymnasiums über Kleinnaundorf, Obernaundorf, Rabenauer Mühle, Lübau, Borlas, Höckendorf, Dorfhain, Klingenberg,Grillenburg, Mohorn, Helbigsdorf, Tanneberg, Schmiedewalde, Taubenhain, Polenz, Meißen, Niederwartha, Oberwartha, Unkersdorf, Steinbach Zöllmen und Pesterwitz zurück zum Gymnasium( hier der komplette Kurs ). Gegenüber dem Vorjahr war die Strecke noch anspruchsvoller, was zum einen an den Änderungen vor Meissen (noch mehr Höhenmeter, trotzdem besser als die ganze Zeit auf der Hauptstr. zu rennen), zum anderen an dem tiefen aufgeweichten Boden lag. Darauf waren wir aber vom letzten Wochende (Lauf zur blauen Blume) sehr gut eingestellt.

Hochmotiviert gingen Bernd, Ralf, Gabriel, Thomas und ich an den Start. Die beiden nach uns startenden Teams liefen schon nach wenigen Kilometern an uns vorbei und waren tempomäßig nicht zu halten, so dass frühzeitig klar war, wenn wir es endlich mal aufs Treppchen schaffen wollen geht warscheinlich nur Platz 3 und dazu müssen wir alle anderen einholen. Mit Wechseln aller 3km rollten wir uns langsam ein und überholten die ersten Teams vor uns. An der ersten Verpflegungsstelle trafen wir auf das Team der Feuerwehr Erfurt. Alles alte Freunde von mir, welche ich zur Teilnahme animiert hatte. Am Abend zuvor noch bei Nudeln und Bier mit den letzten Tipps ausgestattet, schlugen sich die fünf wacker bei dem für sie neuen Wettkampf.

Das bei dieser Strecke die meisten Höhenmeter in der ersten Hälfte zurückgelegt werden wussten wir ja. Das landschaftlich sehr schöne Stück durchs Triebischtal gestaltete sich allerdings durch den matschigen Boden genauso beschwerlich. Auf ebener Strecke hatten die Radfahrer teilweise Mühe am Läufer dran zu bleiben, nix mit Erholung. Und statt des "bergabrollens" auf der Straße dann noch einige Hügel mehr, ich hätte die Strecke vorher doch noch genauer studieren sollen.

Irgendwo im Triebischtal überholten wir dann meine Kollegen von der Feuerwehr Dresden. Ich wusste, dass sie eine wirklich schnelle Truppe zusammen hatten und hatte dies natürlich als Minimalziel für die Durchläufer ausgegeben :-)) In einem Punkt war uns das Team aber haushoch überlegen: in der perfekten Streckenbetreuung! Gekühlte Getränke, Essen, frisches Obst (es wurden geschnittene Melonenstücke gereicht!!) besser haben die es bei der Tour de France auch nicht. Danke das wir auch naschen durften!!!

Über die Länge des Wettkampfes verloren wir die Übersicht wer jetzt hinter und wer noch vor uns lag. Das war aber auch gar nicht so wichtig, wir lagen gut in der Zeit, fühlten uns gut und liefen weiter so schnell wie möglich. Auf dem Elbradweg wurde besprochen wie wir die "steile Wand von Oberwartha" angehen und es klappte auch perfekt. Oben angekommen war die Mannschaft am letzten Verpflegungspunkt (welche alle wieder sehr gut ausgestattet waren und betreut wurden) wieder zusammen. Die letzten Kilometer wechselten wir öfter, mittlerweile spürte jeder von uns die zurückgelegten km deutlich und das Tempo war über 3km von einem Läufer nicht mehr zu halten. Bei mittlerweile bestem Sommerwetter rollten wir von Pesterwitz ins Ziel, wo wir als Gesamtdritte von klatschenden Fans, Quasselstrippe Conny Quaiser, coolen Beats (Dj`s vom Schulclub) und einem leckeren Buffett (Dank allen Sponsoren) aufs Herzlichste empfangen wurden.

Nach der Siegerehrung wartete ich noch auf meine Freunde aus Erfurt, ehrlich gesagt war ich mir nicht ganz sicher ob die mich nach der schweren Runde noch kennen und grüßen würden. Aber im Ziel angekommen war alle Qual vergessen und auch sie waren zufrieden, na dann bis nächstes Jahr!?

 


von links nach rechts: Ralf Biesold, Tilo Heschel, Bernd Hoche, Gabriel Sellier, Thomas Sperling

Siegerehrung


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