9. Lauf in den Frühling |
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| Datum: | 08. April 2006 | Strecke: | 10 km | |||||||||||||||||||
| Ort: | Freital | weitere Strecken: | 2,5 km, 5 km | |||||||||||||||||||
| Internetadresse: | Stadtseite Freital | |||||||||||||||||||||
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Ein Bericht von Jana Hänsel |
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Immer an der Weißeritz entlangFür mich zum ersten Mal der Lauf in den Frühling in Freital Hainsberg. Und es lies sich gut an. Das Wetter war optimal, wundervoller Sonnenschein, und nach dem langen Winter dieses Jahr durchaus angenehm warm, zumindest in der Sonne. Überrascht war ich von der großen Anzahl der Läufer, was den Lauf noch attraktiver machte. 10 km sollte es den Rabenauer Grund entlang gehen und die alten Bekannten und Konkurrenten waren auch alle da. Nun gut, ein erster ernster Test, wie die Form so ist. Punkt 11 Uhr kam der Startschuss, wobei “Schuss” eine milde Bezeichnung ist. Eine Kanone wurde abgeschossen. Ohne Ohrenzuhalten kaum zu ertragen. Auch kam die Druckwelle von rechts, so dass man sie nicht als Anschubhilfe nutzen konnte. Dann ging’s wie üblich mit Volldampf los, runter vom Parkplatz vor der Schwimmhalle die Straße hoch Richtung Wald. Da konnte man auch noch recht gut überholen, später auf dem Wanderweg war’s etwas enger. Auf dem ersten 2 km wärmte die Sonne von hinten, so dass ich es etwas bereute, lange Laufhosen gewählt zu haben. Im Schatten war ich dann wieder anderer Meinung. Ca. bei km 3 lief ich auf Petra auf, aber Überholen war gar nicht so einfach, sie ist schon verdammt schnell so zeitig im Jahr. Flussaufwärts bedeutet leider ja auch leicht bergan, was meine Beine nicht so richtig toll fanden. Oder war’s die Atmung, oder das Herz, keine Ahnung, aber es lief immer schlechter. Zeitlich war’s noch ok, ich lag bei ca. 5:05 min pro km. Rückzu müsste es ja theoretisch schneller gehen, wegen bergab. Bei so ca. km 4 kamen die Führenden entgegengelaufen, was die Sache auch nicht einfacher machte. Nicht nur, dass man vor Augen gehalten bekam, wie langsam man ist, nein, ich konnte auch sehr gut sehen, wie weit meine direkten Konkurrenten vor mir lagen. Und die lagen verdammt weit vor mir und die Wendestelle wollte einfach nicht kommen. Nun denn, da musste ich jetzt durch. Wenigstens hatte ich noch die Hoffnung, dass es nach der Wende wieder bergab gehen würde (doppeldeutiger Inhalt nicht beabsichtigt...;-)). Eigenartigerweise änderte es nichts daran, dass die anderen schneller liefen als ich (warum auch). Bis zum km 8 war’s Kampf, danach wurde es zur Quälerei. Dazu passte die Streckenführung, vorbei an der Zielgerade noch mal zu einem Wendepunkt. Und wieder liefen mir die schnellen Läufer locker entgegen. Bis auf die ganz schnellen, die waren schon im Ziel. Und es zog sich... Nach dem Wendepunkt sah ich Petra gar nicht weit hinter mir. Oh je, wenn sie mich wieder überholen kann, dann wird’s richtig schwer. Also weiterquälen. Andere gaben ja auch alles, einer sogar seinen Mageninhalt. Das ist Kämpfergeist. Ah, da vorn die Brücke zur Zielgerade. Ein Blick zurück brachte leichte Entspannung, Petra war nicht näher gekommen. Jetzt nur noch ins Ziel...51:35 min und ich war fix und fertig. Für die Strecke und Jahreszeit ok, für die Quälerei zu langsam. Mhm, vielleicht erwarte ich auch einfach zu viel....mal sehen wie’s im Spreewald läuft. Aber der Lauf an sich war schön, nicht das da ein falscher Eindruck entsteht. |
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