Borsberglauf 2006

   
Datum: 03.10.2006 Strecke: 18 km
Ort: Dresden Pillnitz weitere Strecken: 5 km, 10 km, Walking
Internetadresse:

http://www.wirinderlausitz.de//bor/bor.html

   

Art des Laufes: Langstreckencross  

Besonderheiten/ Kommentare:

Anspruch: hoch  

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Stimmung: gut
Organisation: gut
Verpflegung: in Ordnung
Startgeld: zwischen 2 und 7 € ; keine Nachmeldegebühr
Wetter: regnerisch, etwa 15 Grad

Ein Bericht von Daniela Schuster

Borsberglauf 2006

Ein landschaftlich attraktiver und anspruchsvoller Lauf bei Dresden Am 03.10.2006 fand erneut der Borsberglauf bei Dresden statt. Da Tom und ich ein verlängertes Wochenende in Dresden verbrachten, fanden wir, es sei eine gute Gelegenheit, auf diesem Wege die Landschaft um und bei Dresden kennenzulernen. Im übrigen nahmen auch drei Freunde vom Lauftreff " Dresdner Durchläufer" (Andrea, Tilo und Bernd) teil, so dass es schon im Vorfeld nach einem guten Lauf aussah.

Bereits am Abend reisten Tom und ich in unserem leuchtend-orangenen T5 an und verbrachten die Nacht etwa 50 m vom Start-/Zielbereich; super Ausgangsposition !! So konnten wir am nächsten Morgen unser obligatorisch dürftiges Frühstück genießen( trockener Kuchen und Bananen) und waren in Null komma nichts angemeldet. Die restliche Zeit verbrachten wir mit der schwierigen Frage, was anziehen?? Kurze Hose und  langes T-Shirt, lange Hose und langes T-Shirt und so weiter...Der Regen, der in der Nacht so romantisch auf das Wagendach geprasselt hatte, wollte nicht so ganz verschwinden. Aber schließlich wurden wir durch ein Klopfen am Fenster von diesen schwierigen Fragen abgelenkt: Das Salomon-Team (Bernd und Tilo) stand mit Sack und Pack, Andrea und Katja und Hunden vor dem Bus. Später schaffte es Luci immerhin noch zu einer eigenen Lautsprecherdurchsage.. alle Achtung !!!

Im Startbereich waren wir dann auch immer noch so sehr ins Gespräch vertieft, dass der Startschuss doch sehr überraschend kam. Aber mit der Masse rennt man ganz automatisch los. Die erste Steigung war bereits recht heftig und das berühmt berüchtigte Nadelöhr ließ nicht lange auf sich warten. Am Tor des Weinberges entstand ein kleiner Stau, es wurde ein wenig gemurrt, aber dann war man auch schon durch. Der weitere Weg verlief durch den Wald, mal bergauf und bergab...ein Weg, der das Läuferherz höher schlagen läßt.. nicht nur aus Anstrengung, sondern vor allem aus Freude am Weg. Der Boden war zum Teil feucht, zum Teil mit Steinen oder Baumwurzeln bedeckt, also ein anspruchsvolles Terrain, das vom Läufer eine gewisse Aufmerksamkeit erfordert. Aber genau das unterscheidet- aus meiner Sicht - einen Landschaftslauf ja auch von einem Stadtlauf und macht auch den Borsberglauf besonders attraktiv ! Die Verpflegungsstellen waren gut gewählt und gaben die notwendige Unterstützung. Weiter über Felder und Wiesen und durch kleine Ortschaften führte die insgesamt 18 km lange Strecke kurz vor dem Ziel noch einmal steil bergauf. Man durchquerte das bereits bekannte Tor am Weinberg und hatte nun das Ziel direkt vor Augen. Die anfangs gelaufene Steigung war nun andersherum zu bewältigen und dabei glitschig und kaum weniger schwierig. So kurz vor dem Ziel war es fast schade, dass der Lauf bereits vorbei war. Bei der tollen Landschaft wäre man den ein oder anderen Schlenker auch noch ohne zu Murren gelaufen. Allerdings hätte das Wetter einen längeren Lauf wohl nicht mehr so gut mitgemacht. So kamen die meisten Läufer trocken ins Ziel, so dass der Satz: " Hauptsache während des Laufs stimmt das Wetter" mal wieder passte.

Fazit: Absolut lohnenswert !!!

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