Internationaler Weisseritztallauf Röthenbach 2005 |
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| Datum: | 09. Oktober 2005 | Strecke: | 7,5 km | |||||||||||||||||||
| Ort: | Röthenbach bei Dippoldiswalde | weitere Strecken: | ||||||||||||||||||||
| Internetadresse: | http://www.weisseritztallauf.de/ | |||||||||||||||||||||
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Ein Bericht von Jana Hänsel |
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Diesmal verschlug es uns (Petra und mich) ins tiefe Hinterland von Dippoldiswalde, nach Röthenbach an der Weißeritz. Da ich mich noch nie von der B170 seitwärts entfernt hatte, sollte uns mein Navi zum Ziel führen. Das tat es dann auch, nur hatte ich wohl die Option “Waldweg” nicht ausgeschlossen. Einen Vorteil hatte die Aktion, so konnten wir bereits im Vorfeld die Laufstrecke inspizieren und waren vor bösen Überraschungen geschützt. Gut, dass die Brücke über die Weißeritz frisch gebaut war, das ersparte uns das Zurückfahren durch den Wald. Trotz der Abgelegenheit dieses Ortes schien es doch eine mittelgroße Laufveranstaltung zu werden, am Ende waren es immerhin mehr als 300 Teilnehmer. Das Wetter wer richtig nett, schön Sonne und nahezu windstill. Nun war ich gespannt, ob der Berlin Marathon immer noch meine Beine lähmt. Es waren ja nur 7,5 km zu absolvieren. Der Steckenverlauf versprach Abwechslung, 3 km runter, 1 km geradeaus und dann wieder 3,5 km bergan. Man sollte diesen Lauf besser Weißeritztalhanglauf nennen. Na das kann ja lustig werden. Die jungen Männer mussten wieder etwas länger laufen und starten zuerst. Kinder, Frauen und alte Männer (also die Rettungsbooterstbesteiger) wurden ca. 5 min später den Hang runter getrieben. Meine beiden Zeitorientierungsläufer, die Christine aus der W50 und Lothar von der W65 waren auch wieder dabei. D.h., das Ziel war klar, Minimum vor Lothar, Maximum vor Christine. Nach dem Startschuss versuchte ich also an Christine dran zu bleiben, war aber nichts zu machen, ohne gleich zu überdrehen. Schließlich sollte ja die zweite Hälfte des Laufes bergauf gehen. Also rollte ich so schnell wie möglich den Berg runter, stetig bemüht, den Abstand zu nicht größer werden zu lassen. Richtig glücklich waren meine Beine nicht mit diesem Bergablauf, aber es lief sich ganz ok. Unten im Tal angekommen, zeigte meine Uhr einen guten Schnitt von unter 5 min pro km, also sehr zufrieden stellend. Zum Erholen blieb keine Zeit, denn jetzt ging es wieder bergauf. Endlich konnte ich wieder Läufer vor mir einholen und der Abstand zu Christine schrumpfte, zumal ich den nächsten Streckenabschnitt kannte, weil wir den schon mit dem Auto abgefahren hatten. Die letzten Meter konnte ich immer mehr zulegen und wenn der Lauf noch einen km länger gewesen wäre, dann hätte ich Christine wohl erreicht. So kam ich 20 sec hinter ihr ins Ziel, mit einer Endzeit von 36:18 min, was für das Streckenprofil durchaus ok ist. Lothar aus der W65 konnte ich klar distanzieren, was meine Laufleistung bestätigt. Außerdem hat’s mal wieder für 49 Punkte für die BRL gereicht. Jetzt brauch ich nur noch ein paar Pünktchen im letzten Lauf und dann hab ich’s geschafft. Also bis zum Finale beim Weinböhlaer Herbstlauf. |
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