26. Tharandter Waldlauf 2005 |
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| Datum: | 10. September 2005 | Strecke: | 10 km | ||||||||||||||||||
| Ort: | Kurort Hartha | weitere Strecken: | 5 km, Halbmarathon | ||||||||||||||||||
| Internetadresse: | Tharandter Waldlauf | ||||||||||||||||||||
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Ein Bericht von Jana Hänsel |
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Relativ spontan (3 Stunden vor Start) entschloss ich mich am Tharandter Waldlauf teilzunehmen. Ein Lauf mit langer Tradition, immerhin war das schon die 26. Auflage. Demnach liefen da schon Leute durch den Wald, als ich noch ganz klein war. Nun richtig viel größer bin ich im Vergleich zu damals nicht geworden, aber besser laufen kann ich heute schon. Zusammen mit Ines und ihrer Familie fuhren wir in den schönen Kurort Hartha, um uns mal wieder richtig die Kante zu geben. Außerdem passte dieser Wettkampf noch recht gut in meine Marathonvorbereitung für Berlin. Das Wetter war wie die letzten zwei Wochen ausgesprochen nett, was den Spaßfaktor beim Laufen erfreulich erhöhte. Obwohl dieser Tradionslauf dieses Jahr nicht Bestandteil der Bezirksrangliste war, fanden sich erstaunlich viele Teilnehmer ein, um die drei Distanzen (für Erwachsene) 5 km, 10 km und Halbmarathon zu bewältigen. Ines und ich wählten die 10 km, was vier Runden a 2,5 km bedeutete. 13:38 Uhr sollte es losgehen, komische Startzeit. Besonders erwähnenswert war der Startschuss bzw. die Startschüsse, die wurden nämlich von einer Gruppe Jäger abgegeben, mit echten Gewehren, nichts für gehörsensible Menschen. Ich hatte jedes Mal die Befürchtung, dass sie vielleicht irgendeinen Vogel dabei abschießen, der uns dann auf die Köpfe fällt, war glücklicherweise nicht so. Dann ging’s los. Ich hatte mir fest vorgenommen, nicht zu schnell anzugehen, um länger Spaß (beim Überholen) zu haben. Durch die vielen Teilnehmer auf den engen Waldwegen ergab sich das dann von selbst, überholen war schwierig. Nach ca. 1 km war das Feld aber ausreichend auseinandergezogen, so dass ich jetzt anfing mich weiter nach vorn zu arbeiten. Die 2,5 km Runde war leicht wellig, am Anfang eher bergab, zwischendurch flach und die letzten 500m bergauf. Fast alles Waldweg nur eine ca. 200 m lange Passage Asphalt, die nicht so schön war, weil geradeaus und leicht bergan. Aber alles in allem eine schöne Strecke und durchaus mit Publikum bestückt, insbesondere im Bereich von Start und Ziel wurde man jede Runde lautstark angefeuert. So kämpfte ich mich Meter für Meter weiter nach vorn, war aber nicht so “einfach” wie in Oppach. Hier gab es scheinbar mehr gute Läufer. Ich lief sehr konstant, jede Runde mit max. 30 sec Unterschied. Ca. Mitte der zweiten Runde kam jemand von hinten, schätzungsweise Altersklasse M70 (!!!), überholte mich und lief dann ca. 10m vor mir. Am Berg, am Ende der Runde, kam ich wieder heran und von da an liefen wir mehr oder weniger gemeinsam. Ich kam nicht weg und er auch nicht. So wurde mal wieder meine Theorie bestätigt, dass Laufsport Altensport ist. Respekt, so schnell möchte ich gern in dem Alter auch noch sein. Aber da hab ich ja noch ein bisschen Zeit zum Trainieren J . Also trieben wir uns gegenseitig durch den Wald bis zum Schluss. Da hatte ich dann wieder Vorteile am Berg, so dass ich mich im Zielsprint durchsetzen konnte. Ergebnis unseres Zweikampfes waren 49 min für die 10 km, also durchaus eine gute Zeit für mich. Brachte auch das oberste Treppchen bei der W30. Ines war mal wieder insgesamt die schnellste, ganze 9 min war sie vor mir fertig. Naja, so fix werde ich wohl nie werden, aber ein paar Minütchen hoffe ich in den nächsten Jahren noch ranzukommen. |
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