7. Schwarzberglauf 2005 |
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| Datum: | 01. Oktober 2005 | Strecke: | 12 km | ||||||||||||||||||
| Ort: | Elstra | weitere Strecken: | |||||||||||||||||||
| Internetadresse: | Schwarzberglauf Elstra | ||||||||||||||||||||
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Ein Bericht von Jana Hänsel |
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Eine Woche nach dem Berlin-Marathon stand wieder ein Lauf der BRL auf meinem Programm, 12 km in Elstra auf den Schwarzenberg. Meine Beine waren nicht überzeugt, schon wieder laufen zu müssen, aber sie hatten keine Chance sich zu weigern, weil ja immer noch der Kopf die Entscheidungen trifft. Das Wetter war kühl, aber wenigsten regnete es nicht. Das Einlaufen ging noch ganz locker, also nahm ich mir vor, genauso loszulaufen. Gleich nach dem Start ging es steil bergan und alle stürmten an mir vorbei den Berg hoch. Weil’s erst mal nicht weh tat, nahm ich recht zeitig Tempo auf und überholte die ersten gleich wieder. Oben angekommen verlief die Strecke jetzt leicht bergab, was aber nicht wirklich erholsam brachte, weil das Bremsen meine Beine an Berlin erinnerte. Aber noch lies es sich halbwegs vernünftig laufen. Im weitern Verlauf ging es immer wieder bergauf und -ab und mein ohnehin nur unzureichend gefüllter AKKU entleerte sich zusehends. Ab Kilometer 6 blinkte die rote Lampe und dann musste ich auf Notstrom umschalten. Ich fühlte mich zurückversetzt auf km 35 des Marathons, mit dem Unterschied, dass es hier auch noch Berge gab. Zur Freude meiner Beine kamen dann noch ein paar Schotter-Passagen (schön grob und ideal zum Umknicken), die sich mit tiefen Sandabschnitten abwechselten, damit es ja nicht langweilig im Wald wurde. Die Konkurrenz war mir inzwischen egal geworden, ich wollte nur noch ankommen. Ca. bei km 8 gab’s noch mal eine Wasserstelle, bei der ich sogar kurzzeitig gehen musste, um nicht völlig einzubrechen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es hier mehr hoch ging als runter. Bei Kilometer 10 kam eine Frau von hinten und überholte mich. Da ich nicht richtig einschätzen konnte, ob sie wie ich schon zu den Seniorinnen zählte, hing ich mich dran und versuchte mitzulaufen. Und verdammt, die wollte mich loswerden. Aber da hatte sie nicht mit meinem Ergeiz gerechnet. Mal blieb ich dahinter, mal lief ich nebenan und so näherten wir uns gemeinsam dem Ziel. Quer über eine Wiese, schräg zum Hang waren es keine hundert Meter mehr, da nahm ich meine letzten Kräfte zusammen, überholte sie und sprintete los. Ein kleiner Hügel noch mit scharfer Linkskurve und dann geradeaus ins Ziel. Man war ich platt. Die Zeit mit 1:02 fand ich für die Strecke und meinen Zustand noch ziemlich gut und reichte auch für den zweiten Platz in der W30. Die Quälerei am Ende hätte ich mir sparen können, weil die Geschlagene aus der W20 kam, aber besser man hat als man hätte ... Nächstes Jahr soll die Stecke etwas anders sein, aber im Prinzip ein netter bergiger Lauf, vergleichbar mit dem in Oppach. Und wenn man keinen Marathon davor läuft, macht das bestimmt richtig Spaß ... |
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