Lauftrainingslager Deschka 2005 |
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| Datum: | 05. - 08. Mai 2005 | Strecke: | - | ||||||||||||||||
| Ort: | - | weitere Strecken: | - | ||||||||||||||||
| Internetadresse: | - | ||||||||||||||||||
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Ein Bericht von Sylvia Schubert |
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Schon am Abend des 4. Mai reisten wir in Deschka an, um die zur Verfügung stehende Zeit optimal zu nutzen. Ich war voller Erwartung und sehr gespannt, denn ich war noch nie in meinem Leben in einem Trainingslager. Das kannte ich nur vom Hörensagen und wusste nicht, ob ich den Anforderungen gewachsen sein würde und wie ich nach vier Tagen wieder zu Hause ankomme. Deschka liegt ganz idyllisch der Neißeaue nahe Görlitz und wie Bernd uns versprochen hatte, konnten wir direkt vom Haus aus in die Natur laufen. Die Pension „Vogelpark“ wird von einem älteren Ehepaar geführt, das uns liebevoll umsorgte, gut bekochte (auch vegetarisch), gern bei den abendlichen Seminaren lauschte und doch ein wenig den Kopf schüttelte, weil Leute im fortgeschrittenen Alter so ernsthaft das Laufen trainierten. Anfangs war ich ein wenig enttäuscht darüber, dass wir nur vier Teilnehmer waren. Dies stellte sich aber schnell als Vorteil heraus, denn Bernd konnte sehr individuell und ohne Zeitdruck auf jeden einzelnen von uns eingehen. Er war bestens vorbereitet und hatte für uns ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das auch bei inzwischen so anspruchsvollen Läufern wie uns keine Wünsche offen ließ. Die Tage begannen mit einem gemütlichen Frühstück und nach einer ausreichenden Verdauungspause trafen wir uns zur ersten ca. zweistündigen Trainingseinheit vor der Tür. Auf unserem Programm für die nächsten Tage standen lange Läufe im GA1-Bereich, ein ganz ausführliches Lauf-ABC, Tempoläufe, Fahrtenspiele, Lauftechnik, die Bestimmung des Maximalpulses und die gründliche Begutachtung unserer Füße. Geschafft von der ersten Trainingseinheit des Tages kehrten wir in unsere Pension zurück, wo wir uns nach einem kleinen Imbiß und ein paar Seiten in der mitgebrachten Lektüre ein entspanntes Mittagsschläfchen gönnten. Um 14 Uhr traten wir wieder fit zur zweiten Einheit an. Die war dann etwas leichter mit kurzen Läufen, ausgiebiger Dehnung von oben nach unten und auch einmal einem Volleyballspiel. Anschließend genossen wir eine heiße und ausgiebige Dusche, ruhten uns noch ein wenig aus und dann stand auch schon das leckere Abendessen auf dem Tisch. Danach gab es noch etwas Lauftheorie mit wichtigen Themen aus dem Bereich Ernährung, Puls und Lauftechnik. Die Videoaufnahmen des Tages wurden analysiert und dann hatten wir’s geschafft. Viel mehr als ein Bier brauchten wir nicht, um wieder freiwillig ins Bett zu gehen und wie die Murmeltiere zu schlafen. Der Programmpunkt Wellness fiel anders als geplant aus, denn so tief im Osten und noch dazu auf dem Lande gehen Männer und Frauen noch getrennt in die Sauna. Wir nahmen also mit der Sauna des Görlitzer Fitness-Studios vorlieb, was nicht ganz optimal aber auch nicht ganz schlecht war. Während der vier Tage zeigte sich das Wetter von seiner abwechslungsreichsten Seite. Es hatte sich deutlich abgekühlt, was zumindest mir beim Laufen sehr entgegen kam. Der Wind zwang uns gelegentlich, etwas mehr Kraft einzusetzen. Hin und wieder regnete es heftig, aber meist in der Nacht oder während der Mittagsruhe. Optimal für uns. Als wir am Sonntag früh zum letzten gemeinsamen Training (Kompensation) auf die Strecke gingen, waren wir fast traurig, nun schon wieder abreisen zu müssen. Fazit: Wir haben ordentlich trainiert, uns nicht geschont, sind alle ein wenig „gewachsen“ und hatten richtig viel Spaß dabei. Damit sind wir potentielle Wiederholungstäter! Zu wissen, dass ich zwei Mal am Tag trainieren kann und dabei noch einen Leistungszuwachs erreiche, macht mich zugegeben schon ein wenig stolz. (Frau ist ja nicht mehr Zwanzig). Und zu Hause richtig erholt und völlig entspannt anzukommen, obwohl meine Kids mich total geschafft und fußlahm erwartet hatten, tat auch sehr gut. Ein großes Dankeschön an Bernd für ein richtig tolles und motivierendes Lauferlebnis. |
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