
Der schnelle Stadtlauf
Am "Morgen", so gegen 09.30 Uhr aufgewacht, aus dem Fenster gesehen, Bettdecke wieder über den Kopf gezogen.
Der Duft nach frischem Kaffee holte einen dann doch noch aus dem Bett.
Draußen gab es einen bunten Mix aus Regen und Schnee- und das bei Eröffnung der Laufsaison, dem Dresdner Citylauf .
Mir sollte es recht sein, ich mag ja eigentlich solches Wetter zum Laufen und gegen die Kälte von reichlich 2°C kann man ja schließlich auch etwas tun - z. B. schneller laufen.
Nach dem Frühstück zogen wir - langsam aber zielstrebig - dem Dresdner Stadtzentrum entgegen.
Schon von weitem war der Zieleinlauf vor dem Dresdner Kulturpalast zu sehen. Eine Rhythmusgruppe sorgte für Stimmung, im Kulturpalast war das übliche Wuhling, der eine präparierte sich noch etwas, ein anderer kochte sein Süppchen und etliche nutzten das Gebäude einfach nur, um sich noch etwas aufzuwärmen...
Insgesamt waren wir - wenn ich richtig gezählt habe - sieben Durchläufer, die beim AOK - Pfundskurlauf, dem Sparkassen- Schüler - Cup und natürlich den beiden Hauptläufen über 10 km mitmachten.
Die Wetterbedingungen wurden immer besser (für mich ja eigentlich nicht, hatte ich mich doch auf einen Regenlauf gefreut), als es los ging tat die Sonne jedenfalls ihr bestes.
Der 2,5- km - Rundkurs, welcher vom Kulturpalast über den Postplatz, an der Semperoper vorbei zum Terrassenufer und dann über den Hasenberg zum Pirnaischen Platz und zurück zum Kulturpalast führte, lief sich richtig gut. Allein das Pflaster vor der Semperoper und etwas Gegenwind waren eine Herausforderung.
Selbst die Elbe meinte es noch gut mit uns. Das angekündigte Hochwasser hatte den Fußweg bereits erreicht, die Straße hatte es noch verschont.
Etwas Wind machten dann auch noch die ersten Läufer, nämlich als sie an uns vorbei zogen. Man musste das nur positiv sehen, bei den inzwischen stark angestiegenen Temperaturen ist ja gegen eine kühle Brise nicht allzuviel einzuwenden.
Es war schon ein Erlebnis vor der historischen Dresdner Stadtkulisse zu laufen. 
Und noch dazu, wo wir alle so gut gelaufen sind. Bei den 10 km waren alle weit unter einer Stunde - und was noch viel wichtiger ist, alle sind durchgelaufen - echte Durchläufer eben.
Gewonnen hatte übrigens Barnabas Kenduiywo aus Kenia (0:28:34). Naja, bis dahin werden wir wohl noch ein bisschen trainieren müssen, aber dann ...
P. S.
Lange hatte die Elbe dann doch nicht mehr gewartet, dann war auch das Terrassenufer vollständig überschwemmt. Wäre vielleicht eine gute Abkühlung am (inzwischen ziemlich warmen) letzten Wintertag gewesen, aber so richtig vorwärts kommt man da wohl auch nicht.
|