27. Bielebohlauf 2005

   
Datum: 28. August 2005 Strecke: 12 km
Ort: Oppach weitere Strecken: 20 km
Internetadresse: Wir in der Lausitz    

Art des Laufes: Berglauf Besonderheiten
Anspruch: hoch
Stimmung: -
Organisation: -
Verpflegung: -
Startgeld: -
Wetter: -

Ein Bericht von Sylvia Schubert

Der „mdm“ hätte gut in unseren Trainingsplan gepasst, aber für einen Halbmarathon zwei Runden durch eine der hässlichsten Städte Ostdeutschlands zu laufen, war dann doch nicht in unserem Sinne.

Als landschaftlich schöne Alternative bot sich der Bielebohlauf an und so fuhren acht DurchläuferInnen nach Oppach. Tilo und Stefan wollten es wissen und gingen auf die anspruchsvolle 20 km Distanz, während wir übrigen angesichts des beachtlichen Höhenprofils die Strecke über 12 km als ausreichend empfanden. Obendrein wird diese Strecke in der Bezirksrangliste gewertet.Teestation

 

Trotz zahlreicher Nachmeldungen stand das umfangreiche Läuferfeld pünktlich gegen 10 Uhr auf dem gut besuchten Oppacher Sportplatz am Start. Und schon ging’s leicht aber beständig bergan unter blauem Himmel und Sonnenschein über Wiesen und Felder hinein in den noch kühlen Wald. Richtig heftig wurde der Anstieg zum Bieleboh, aber mit der kraftsparenden Galloway-Methode (men’s health 08/2005) kamen wir alle gut oben an. Für uns 12 km-Läufer war dort die Hälfte der Distanz geschafft. Nun ging es rasant bergab zunächst über Stock und Stein bis die Strecke uns wieder auf „normale“ Wald- und Feldwege führte. Hier machte es sich bezahlt, dass wir das Laufen bergab hin und wieder trainieren und damit recht zügig und sicher an anderen Läufern vorbei ziehen konnten. Der Lauf endete mit einer Sportplatzrunde. Obwohl die anspruchsvolle Strecke uns alles abverlangt hatte, erholten wir uns schnell wieder.

Kurze Entspannung, denn gleich ...
... geht es wieder bergauf

Wir Durchläufer schnitten insgesamt gut ab. Jana schaffte es auf’s Treppchen – Platz 2 in ihrer Altersklasse. Kerstin und Tilo verfehlten das Treppchen nur knapp und landeten jeweils auf Platz 4. Stefan hoffte noch darauf, dass wir als stärkstes Team gewürdigt werden, aber diese Kategorie kam in der Wertung leider nicht vor.

DurstJa, und was tut der Durchläufer nach ca. 70 Minuten Lauf, wenn doch 180 Minuten auf dem Trainingsplan stehen? Kerstin hatte eine Idee: Radfahren. Und so stiegen sie, Michiel und ich in Oppach in den Sattel und radelten in guter Zeit die knapp 70 km über Berg und Tal nach Dresden. Stefan, der unser Auto heimfuhr, musste niemanden „aufsammeln“ und konnte nach kurzem Fotostopp durchfahren.

(Achtung für alle „Blaublümigen“ – hier wächst ein Dreamteam heran!)

Abends mussten die Energiedepots natürlich wieder gefüllt werden und auch das taten wir gemeinsam mit grünem Salat, Spaghetti mit Kerstins leckerer Thunfischsoße und roter Grütze mit reichlich Vanillesoße. Was will der Läufer mehr?

 

P. S. Die Fotos stellte freundlicherweise Frank Kirst von der Interessengemeinschaft Bezirksrangliste Dresden zur Verfügung.

Besten Dank!