100 km Duathlon am Gymnasium Dresden- Plauen |
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| Datum: | 30. April 2005 | Strecke: | 100 km | ||||||||||||||||||
| Ort: | Rund um Dresden | weitere Strecken: | |||||||||||||||||||
| Internetadresse: | - | ||||||||||||||||||||
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Ein Bericht von Marco Held |
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Da ich diese Zeilen nun wieder aus dem Bergischen Land/Wuppertal an euch schicke, konnte ich mit der (immer noch etwas schmerzhaften) Erinnerung an den 100 km-Duathlon rund um Dresden dieses Wortspiel nicht unterlassen. Wie bergig die Gegend um das schöne Dresden tatsächlich ist, wussten alle natürlich schon von der „Blauen Blume“ – nun durften wir aber auch mal Müglitztal, Schönfelder Hochland und den Anstieg zum Pumpspeicherwerk Oberwartha „er-fahren“.
Frühzeitig konnten wir einige Teams überholen und rollten uns nach dem ersten Anstieg in Richtung Bannewitz gut ein. Schon nach neun Kilometern „flog“ jedoch ein Quintett von hinten an uns vorbei, die wirklich Zug hatten. Sieger würden wir also schon einmal nicht werden, dafür hatten wir ihn schon einmal gesehen. Die Halbprofis aus Halle sollten uns im Verlauf eine reichliche halbe Stunde abnehmen. Das Gelände wellte sich so dahin (oder hatte besser gesagt den einen oder anderen steileren Anstieg, an dem die Radler bereits Mühe hatten, mit dem fitten Läufer Schritt zu halten!), und über Kreischa und Dohna radelten und liefen wir bester Stimmung bei gutem Laufwetter in Richtung Pirna.
Mir graute es bereits eine Weile vor dem Weg aufwärts noch Oberwartha, den ich nur zu gut kannten – schließlich machte sich deutlicher die Anstrengung in Form von Krämpfen bemerkbar. Während Biesi und Steffen den Berg nach oben „sprinteten“, kämpfte ich auf dem Rad um jeden Meter und gegen meine müden Muskeln. Als ich endlich oben ankam und umfangreich verpflegen musste (inzwischen brannte auch die Sonne auf uns herunter und es wurden deutlich mehr als 20 Grad), waren meine vier Kollegen mindestens zwei Hügel weiter! Nach schier endlosem Radeln gegen den Wind und über die Dörfer und Autobahnbrücken sah ich sie endlich wieder – und sie waren erfreut, auch mich zu sehen. Schließlich mussten wir gemeinsam ins Ziel, da der letzte Aktive jedes Teams zählte. Gut für unseren Kampfgeist in der Schlussphase war, dass von hinten noch ein Team aufschloss (Medaille ade, die waren bereits 15 Minuten schneller als wir...) und sich vorne eine Mannschaft gegen das Überholen wehrte. Drei Läufer und 12 Radler stürzten sich so in Richtung Plauen ins Tal, und nach einem letzten kleinen und steilen Anstieg zum Gymnasium Plauen war es geschafft!
PS: Ich hatte beim Entspannen leider vergessen, dass ich ja noch die 10 km nach Hause radeln wollte... Da wurde mir auch klar, warum Steffen meinen Sattel so unbequem fand – ich nämlich plötzlich auch!
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